Berichte
07.07. - 10.07.19 - Berlinfahrt
13.07.2019 - 13:15

Auf Einladung von Christine Lambrecht (SPD) - in der Bundeshauptstadt Berlin
Das politische, kulturelle und historische Berlin erlebt und entdeckt


Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Groß-Gerau trafen sich im Frankfurter Hauptbahnhof mit Kai Hammann vom SPD-Unterbezirk Groß-Gerau, der die Politische Informationsfahrt begleitete.
Die Reisegruppe mit 46 Personen darunter auch 15 Nauheimer Landfrauen bestiegen am Sonntag, den 07.07., den ICE 692 um gemeinsam um 10.14 Uhr nach Berlin zu fahren.

Nach ca. 4 Stunden war das Ziel Berlin Hauptbahnhof erreicht und die Gästeführerin Liane Schulz und Busfahrer Andreas brachten die "Hessen" mit ersten Informationen zum Check-in ins Hotel Inn Express, Berlin Kreuzberg.
Das gemeinsame Abendessen wurde im Restaurant Yildiz, im Kreuzberg eingenommen.

Am nächsten Tag stand eine Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt an. Die sich in ihrem 1. Teil an politischen Gesichtspunkten orientierte.
Nun war es an der Zeit sich zum Sicherheits-Check einzufinden um dann den Deutschen Bundestag (Reichstagsgebäude) zu besuchen.
In einem Vortrag wurden den politisch Interessierten die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments näher gebracht.
Die Abgeordneten befinden sich zur Zeit in der Sommerpause, der Plenarsaal wird renoviert und so richteten die Besucher ihre Augen auf den großen Bundesadler.

Eine besondere Überraschung war, dass Frau Lambrecht, die frisch gebackene Justizministerin "ihre Gruppe" auf das herzlichste begrüßte.
In lockerer Atmosphäre gab die sympathische Politikerin Einblick, wie sie zur Politik kam. Sie stand Rede und Antwort zu ihrer Arbeit aber auch zu allgemeinen Themen, wie Klimapolitik oder Sozialpolitik. Mit Anregungen und kritischen Fragen die mit viel Kompetenz beantwortet wurden, endete das Treffen mit der Parlamentarierin.
Die Nauheimer Landfrauen hatten der Ministerin ein kleines Gastgeschenk mitgebracht, wie kann es anderes sein - Nau'mer Latweje, worüber sie sich sehr freute!

Danach ging es gemeinsam zum Fototermin auf die Besucherebene im Reichstagsgebäude.
Individuell war dann Gelegenheit gegeben die Kuppel zu begehen, um sich an dem tollen Blick über den Dächern von Berlin zu erfreuen.
Nachdem Mittagessen hatte die Reisegruppe ein Informationsgespräch im Haus der Wannsee-Konferenz.
Hier kamen am 20. Juni 1942, 15 hochrangige Vertreter der NS-Führung zusammen, um die Endlösung der Judenfrage zu beschließen.
Der Besuch dieses Hauses hat alle Teilnehmer sehr betroffen gemacht. Eine Konfrontation mit dem schlimmsten Kapitel der Deutschen Geschichte.

Der ereignisreiche Tag klang mit einem gemeinsame Abendessen aus, dass im Restaurant Haus "Sanssouci" eingenommen wurde.
Am nächsten Tag stand der 2. Teil einer Stadtrundfahrt mit dem Bus an. Vorbei an vielen bedeutenden Orten, wie dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dem ehemaligen Grenzübergang "Checkpoint Charly". Es wurde die Stadt erkundet, dabei hat man den Eindruck bekommen, was für eine Geschichte hinter Berlin liegt, aber auch wie reich an Kultur, Kulturen, historischen Städten und alten und neuen Wahrzeichen diese Stadt ist.

Die Busfahrt führte weiter nach Berlin-Hohenschönhausen, dort war die Gruppe zum Informationsgespräch und Führung in der Gedenkstätte ehemalige Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi angemeldet.
Es ist ein Andenken an Verfolgte der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungsherrschaft und der SED-Diktatur. Es werden die unterschiedlichsten Diktaturen und ihre Opfer erforscht und dokumentiert. Gewürdigt werden auch die Überwindung der SED-Diktatur und der Einsatz für Freiheit und Menschenrechte.
Beeindruckt von der Führung fuhr die Gruppe zum Mittagessen ins Gasthaus Rustikal.

In der Gedenkstätte "Deutscher Widerstand" wurden die stillen Helden und Heldinnen genannt und was sie erdulden mussten.
Es war schon eine harte Kost mit der man konfrontiert wurde und man tat sich schwer das Abendessen einzunehmen

Am Abreisetag vormittags, hatte die Groß-Gerauer Reisegruppe ein Informationsgespräch im Bundesministerium der Finanzen. Zuvor aber wurde bei der Besuchergruppe ein Sicherheitscheck gemacht.
Über Geschichte und Architektur des Hauses war viel zu erfahren. Aber auch von einer Steuerexpertin, dass sich die Bürger und Bürgerinnen gerne bei Fragen direkt an das Ministerium wenden können.

Nach dem Mittagessen gut gestärkt, trat man dann die Heimreise an.
Im ICE bedankte sich die muntere Gruppe für die gute Betreuung bei Kai Hammann mit einem kleinen Erinnerungsgeschenk. Er hielt immer seine Schäfchen zusammen!

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Bildungsreise waren sich einig, dass es in Berlin noch sehr viel zu entdecken und zu erkunden gibt, auch wenn viele Wunden aus früher Zeit noch nicht verheilt sind.
Berlin ist immer eine Reise wert.
BERLIN ICK LIEBE DIR!





Bericht von Anne Dammel / 11.07.2019


Presse-Team


gedruckt am 24.08.2019 - 07:29
http://www.landfrauen-nauheim.de/include.php?path=content&contentid=1114